Vielleicht im nächsten Leben

Manchmal kommen mir diese Gedanken, dass alles auch ganz anders hätte kommen können. Was ganz Großes; du und ich – vielleicht im nächsten Leben!

Max Giesinger – Vielleicht im nächsten Leben

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Und dann sitze ich hier, möchte dir so vieles sagen. Dir schreiben, dich anrufen, zu dir fahren, einfach bei dir sein – doch ich reiße mich zusammen. Mit all meiner Kraft  und du glaubst nicht wie schwer es mir fällt, wie sehr es schmerzt. Doch zu lange habe ich gewartet. Gewartet, dass du es reißt, kämpfst, da bist. So viele Chancen, die ungenutzt blieben und viel zu lange habe ich nachgegeben, gehofft, nie aufgegeben – und doch.

..dann ist er da, einfach so. Dieser eine Moment, von dem ich hoffte er würde nie kommen, nie kommen müssen. Es ist der Moment in dem ich stehenbleibe, einfach so. Der Moment, in dem ich mich leise umdrehe. Und doch war es irgendwie klar, oder? Klar, dass dieser Augenblick eines Tages kommen würde, ja, kommen musste. Für mich war es das. Und für dich? Ich weiß nicht, ob du wirklich je ganz daran geglaubt hast. War ich für dich doch in gewisser Weise immer selbstverständlich und nun stehen wir hier. Nein, nicht wir. Ich, du, jeder irgendwo anders.

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Mandelhörnchen

Heute gibt’s eins meiner neusten Lieblingsrezepte: Mandelhörnchen. Schon als Kind wirklich geliebt, hätte ich nie im Leben gedacht wie einfach es ist, sie selbst zu machen. Und ich verspreche euch sie schmecken fast noch einen Tick besser als vom Becker.

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25 Dinge, die ich in den letzten 25 Jahren gelernt habe

25 Dinge, die ich in den letzten 25 Jahren gelernt habe

Ein Vierteljahrhundert, wow. Ich würde glatt behaupten, damit bin ich endgültig in meinen Mittzwanzigern angekommen – wie konnte das überhaupt so schnell passieren? Und um diesen kleinen Meilenstein gebührend zu ehren, gibt’s heute mal 25 Dinge, die ich in meinem bisherigen Leben gelernt habe:

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Herz über Kopf

..und dann läuft ein Lied. Ein Text, Wörter, Orte, Erinnerungen und schon bist du da, in meinem Kopf. In meinem Herz. So viele Gedanken, Gefühle die ich kaum greifen, festhalten kann. Gefühle, die ich nie in Worte packen können werde. Mir fehlen oft die Worte, wenn es um dich geht. Und mit jedem Tag der ohne dich verstreicht vermisse ich dich ein Stückchen mehr. Da werden Tage zu Jahren. Bei dir ist Zeit nicht gleich Zeit, bei dir werde ich zeitlos. Sekunden fühlen sich an wie Stunden. Und Tage wie eine ganze Ewigkeit. Wie schnell die Zeit bis hierhin verging ist unglaublich, du bist schleichend zu einem Teil von mir geworden. Ohne dich fehlt etwas, etwas von mir. Die Tage verstreichen und ich sage mir, es ist okay so. Besser. Ich rede mir ein, dass es mir egal ist, das Richtige ist. Zu viel Zeit, zu viele Tränen. Angst, Verzweiflung, Wut. Doch es ist einfach nicht gut, nicht okay! Das ist es nie ohne dich. Ohne uns.

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Die Sache mit dem Leben

Die Sache mit dem Leben. Trifft es das nicht am Besten? 731 Tage sind inzwischen vergangen, zwei Jahre. Zwei Jahre, die schneller vergangen sind, als ich erwartet hätte. Zwei Jahre, in denen so viel passiert ist, was du verpasst hast – nicht hättest verpassen sollen. Die Dinge waren doch ganz anders geplant, für alle von uns.

Ich werde diesen Tag im Herbst 2013 nie vergessen. Der Tag, an dem wir die Diagnose bekamen, die heutzutage so viele Menschen hören: Krebs. Lange war schon etwas nicht ganz okay, aber damit rechnete doch keiner von uns. Das musste erstmal sacken. Krebs. Plötzlich diese ganzen Fragen. Was? Warum? Wie? Schlimm? Heilbar? Was wird passieren? Was kann man tun? Kann man etwas tun? Was in der darauffolgenden Zeit auf uns zukommen würde, was wir alle durchmachen mussten – das ahnte in diesem Moment noch keiner. Vor allem nicht, wie steinig dieser Weg werden würde. Das es eine ganze Familie zerreißen würde.

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Eine etwas andere Liebesgeschichte

‚Und ich sitz schon wieder barfuß am Klavier, ich träume Liebeslieder und sing dabei von dir.‘ .. dieses Lied, diese Band, DU!

Annenmaykantereit – Barfuß am Klavier

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Ich glaube es war der 14.12.2014. Schon so lange her, was? Der Tag hat für uns beide einiges verändert, da lernten wir uns kennen. Ich glaube du kannst dich sogar noch besser erinnern als ich. Wir haben erst vor kurzem drüber geredet, du wusstest sogar noch was deine ersten Sätze waren.. ich nicht mehr. Aber ich weiß noch, was ich damals fühlte. Wir lernten uns durch einen Zufall im Netz kennen, total ungeplant. Nicht auf irgendeiner Dating-Seite oder ähnlichem. Eigentlich passte es damals auch gar nicht für mich, aber plötzlich warst du da. Und es dauerte nur ein paar Tage und ich wusste: den magst du. Richtig. Richtig, richtig gerne! Wir haben uns so perfekt verstanden, uns gingen nie die Themen aus. Ewig lange Nachrichten, tagelang. Bis wir beschlossen das erste Mal zu telefonieren. Ich weiß noch, dass es ein Montag war. Und ich musste so schmunzeln, weil du dir so Sorgen wegen deiner Stimme machtest. Du hast bestimmt 3472373 Mal gesagt, dass du eine ziemliche Engelsstimme hast und der Stimmbruch wohl erst mit Mitte 30 bei dir kommt. Ich musste so sehr drüber lachen, da riefst du auch schon unerwartet nachmittags an. Ich werde nie vergessen, wie ich dich das erste Mal hörte. Tatsächlich war ich ein wenig von deiner Stimme überrascht, sie klang ganz anders als erwartet, dennoch gleich wunderschön und vertraut. Du warst so nervös, es war wirklich süß. Ich merkte es richtig. Ab da wurde der Kontakt noch intensiver. Wir telefonierten wirklich fast täglich und beschlossen schnell uns zu treffen. Im Januar sollte es soweit sein.

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